Vom Mehl und Öl, das nicht ausging
Elia machte sich auf den Weg. Was hätte er auch sonst tun sollen in seiner Not? Und tatsächlich: In Sarepta nahm ihn eine arme Witwe in ihr Haus auf. Es war schon ein Wunder, dass sie den Mann nicht fortschickte. Gerade vertrauenswürdig sah er nicht aus, nach den vielen Wochen unter freiem Himmel: der schäbige Mantel, abgetragene Schuhe. Zum Waschen war kein Wasser übrig gewesen. Da riecht keiner besonders gut. …
Doch Elia hatte eine Nachricht von Gott. «Nimm mich auf und back mir ein Brot», sagte er zu ihr, «denn du kannst dich darauf verlassen: Das Mehl im Topf und das Öl im Krug werden nicht ausgehen, bis zu dem Tag, an dem Gott es wieder regnen lässt und alle genug haben zum Leben und zum Verschenken.»
(Du kannst die Geschichte in der Bibel in 1. König 18 nachlesen)